1. Prozesse und KI-Potenziale verstehen
Gemeinsam betrachten wir die relevanten Geschäftsprozesse, Aufgaben und bestehenden Herausforderungen. Dabei untersuchen wir wiederkehrende Tätigkeiten, Informations- und Dokumentenflüsse, Medienbrüche sowie manuelle Bewertungen und Entscheidungen. Bereits vorhandene Ideen werden geprüft und konkretisiert. Liegen noch keine Ansätze vor, entwickeln wir mögliche Anwendungsfälle gemeinsam mit den Fachbereichen. Das Ergebnis sind verständlich beschriebene Prozesse und konkrete Ansatzpunkte, an denen KI einen nachvollziehbaren Nutzen schaffen kann.
2. Top-Potenziale auswählen
Nicht jede technisch mögliche Idee ist auch wirtschaftlich oder organisatorisch sinnvoll. Deshalb bewerten wir die identifizierten Anwendungsfälle anhand einheitlicher Kriterien. Dazu gehören der erwartete Nutzen, die fachliche und technische Umsetzbarkeit, die Verfügbarkeit geeigneter Daten, der Aufwand für notwendige Integrationen und die Akzeptanz bei den späteren Nutzern. Abhängigkeiten und erkennbare Risiken werden ebenfalls berücksichtigt. So entsteht eine belastbare Priorisierung der Potenziale, mit denen das Unternehmen beginnen sollte.
3. Lösungsweg definieren
Für jedes priorisierte Potenzial entwickeln wir ein fachliches und technisches Anwendungskonzept. Darin beschreiben wir den angestrebten Zielprozess, die beteiligten Nutzergruppen, benötigte Funktionen, relevante Datenquellen, Schnittstellen, Ergebnisformate sowie notwendige Prüf- und Freigabeschritte. Auch Anforderungen an Sicherheit und Betrieb werden berücksichtigt. Die Technologieauswahl erfolgt anwendungsbezogen: Möglich sind eine geeignete Standardlösung, eine individuelle Anwendung mit VioLx oder die Erweiterung vorhandener Fachsysteme.
4. Prototyp entwickeln und testen
Die Lösungsidee wird frühzeitig als funktionsfähiger Prototyp erlebbar gemacht. Er bildet die wesentlichen Prozessschritte ab und wird mit realistischen Daten, Dokumenten und typischen Aufgaben getestet. Fachanwender können die Bedienung, die Qualität der Ergebnisse und die Einbindung in ihre Arbeitsweise unmittelbar beurteilen. Rückmeldungen fließen direkt in die weitere Ausgestaltung ein. Dadurch werden fehlende Anforderungen, ungeeignete Annahmen und technische Risiken sichtbar, bevor eine vollständige produktive Umsetzung erfolgt.
5. Produktive Lösung implementieren
Auf Grundlage des validierten Prototyps entsteht die produktiv nutzbare Anwendung. Funktionen, Benutzeroberfläche, Nutzerkonten, Rollen, Berechtigungen, Datenzugriffe und Ergebnisformate werden vollständig umgesetzt. Bei Bedarf kommen konfigurierte KI-Agenten, zentrale Systemprompts, fachliche Regeln und Schnittstellen zu bestehenden Systemen hinzu. Die Lösung wird technisch geprüft, in die vorgesehene Umgebung eingebunden und für einen sicheren, zuverlässigen Betrieb vorbereitet. Entscheidend ist, dass sie den definierten Arbeitsprozess tatsächlich unterstützt.
6. Roll-out und Weiterentwicklung
Nach erfolgreichem Test wird die Lösung kontrolliert für die vorgesehenen Nutzergruppen bereitgestellt. Wir begleiten die Einführung, unterstützen die Anwender und beobachten, wie sich die Anwendung im realen Prozess bewährt. Erkenntnisse aus der Nutzung fließen in gezielte Optimierungen ein. Anschließend lässt sich die Lösung schrittweise erweitern, beispielsweise um zusätzliche Funktionen, Agenten, Datenquellen, Schnittstellen, Nutzergruppen oder weitere Prozesse. So kann das Unternehmen mit einem überschaubaren Anwendungsfall beginnen und die Nutzung kontrolliert ausbauen.
Wir klären, welcher Prozess verbessert werden soll, wer die Lösung nutzt und welches Ergebnis erreicht werden muss.
Gemeinsam prüfen wir, welche Daten, Dokumente und Systeme benötigt werden und wie sie sicher eingebunden werden können.
Je nach Anforderung empfehlen wir eine Standardlösung, eine individuelle Anwendung mit VioLx oder die Erweiterung bestehender Systeme
Fachbereiche testen die Ergebnisse. Notwendige Kontrollen und Freigaben werden von Anfang an berücksichtigt.
Bei Bedarf begleiten wir auch die Entwicklung, Prozessautomatisierung, Systemintegration und Einführung im Unternehmen.
Wir bewerten KI-Potenziale nach Nutzen, Umsetzbarkeit, Datenverfügbarkeit, Integrationsaufwand und Nutzerakzeptanz. So entsteht eine klare Priorisierung der geeigneten Anwendungsfälle.
Wir definieren Ziel, Nutzer, Funktionen, Datenquellen, Schnittstellen sowie notwendige Prüfungen. Das Konzept bildet die Grundlage für die Auswahl des passenden Lösungswegs.
Ein funktionsfähiger Prototyp wird mit typischen Aufgaben und realistischen Daten getestet. Dadurch lassen sich Ergebnisqualität, Bedienung und technische Risiken frühzeitig beurteilen.
Die folgenden Antworten erläutern, wie wir Ideen bewerten, Risiken früh prüfen und einen geeigneten Anwendungsfall kontrolliert in die betriebliche Nutzung überführen.
Nein. Wenn in Ihrem Unternehmen bereits Ideen oder eine Liste möglicher Einsatzfelder vorhanden sind, prüfen und konkretisieren wir diese gemeinsam mit den zuständigen Fachbereichen. Gibt es noch keine konkreten Ansätze, beginnen wir bei den Prozessen, Aufgaben und wiederkehrenden Herausforderungen. Wir betrachten unter anderem Informationsflüsse, manuelle Bewertungen, Dokumentenverarbeitung und Medienbrüche. Daraus leiten wir mögliche Anwendungsfälle ab, beschreiben deren Ziel und grenzen sie so weit ein, dass Nutzen und Umsetzbarkeit bewertet werden können.
Nein. Eine frühe Festlegung auf ein Tool kann dazu führen, dass die Lösung an der tatsächlichen Aufgabe vorbeigeht. Zunächst klären wir Zielprozess, Nutzergruppen, benötigte Funktionen, Datenquellen, Schnittstellen und notwendige Kontrollen. Erst danach prüfen wir, welcher technische Weg die Anforderungen angemessen erfüllt. Das kann eine bereits vorhandene Standardlösung, eine individuelle Anwendung mit VioLx oder eine Erweiterung bestehender ERP-, CRM-, DMS-, MES- oder Fachsysteme sein. Maßgeblich ist der praktische Nutzen für den konkreten Prozess.
Wir bewerten die Anwendungsfälle anhand einer gemeinsamen, nachvollziehbaren Grundlage. Berücksichtigt werden der erwartete Nutzen für den Prozess, die fachliche und technische Umsetzbarkeit, die Verfügbarkeit und Qualität der benötigten Daten, der Aufwand für Schnittstellen sowie die Akzeptanz bei den späteren Nutzern. Zusätzlich betrachten wir erkennbare Risiken, Abhängigkeiten und erforderliche Prüfungen. Ideen werden damit nicht nach ihrer Bekanntheit ausgewählt, sondern danach, ob sie für das Unternehmen einen realistischen und erreichbaren Mehrwert bieten.
Das Ergebnis ist eine strukturierte Übersicht geeigneter Anwendungsfälle mit einer nachvollziehbaren Bewertung und Priorisierung. Für die aussichtsreichsten Potenziale werden Ziel, betroffene Prozesse, erwarteter Nutzen, benötigte Daten, mögliche Nutzergruppen und technische Voraussetzungen beschrieben. Hinzu kommt eine Empfehlung für das weitere Vorgehen. Damit verfügt das Unternehmen nicht nur über eine Ideensammlung, sondern über eine belastbare Entscheidungsgrundlage dafür, welches Potenzial zuerst in einem Anwendungskonzept oder Prototyp weiterverfolgt werden sollte.
Ein Prototyp macht die geplante Lösung frühzeitig erlebbar, ohne bereits alle Funktionen und Integrationen vollständig umzusetzen. Die wichtigsten Prozessschritte werden mit realistischen Daten, Dokumenten und typischen Aufgaben getestet. Fachanwender können beurteilen, ob die Bedienung verständlich ist, ob die Ergebnisse fachlich brauchbar sind und ob der vorgesehene Ablauf zu ihrer Arbeit passt. Dadurch erkennen wir fehlende Anforderungen, ungeeignete Annahmen und technische Risiken, bevor größere Aufwände für die produktive Implementierung entstehen.
VioLx kommt in Betracht, wenn eine individuelle, prozessbezogene KI-Anwendung benötigt wird. Das ist beispielsweise der Fall, wenn Nutzer mit vorbereiteten KI-Agenten arbeiten sollen, unterschiedliche Rollen und Berechtigungen erforderlich sind oder Datenzugriffe, Systemprompts, Ergebnisformate und Freigabeschritte zentral geregelt werden müssen. Ob VioLx tatsächlich der geeignete Lösungsweg ist, entscheiden wir nicht vorab. Im Anwendungskonzept vergleichen wir die Anforderungen mit vorhandenen Standardlösungen und anderen technischen Möglichkeiten.
Die späteren Nutzer werden bereits bei der Beschreibung der Prozesse und Anforderungen beteiligt. Sie können erläutern, welche Informationen sie benötigen, wo heutige Abläufe Schwierigkeiten verursachen und woran ein brauchbares Ergebnis erkennbar ist. Spätestens beim Prototyp testen Fachanwender die Lösung mit typischen Aufgaben und realistischen Unterlagen. Ihre Rückmeldungen fließen in Bedienung, Prozesslogik und Ergebnisdarstellung ein. Diese frühe Beteiligung hilft, fachliche Fehler zu vermeiden und schafft eine bessere Grundlage für Akzeptanz und sichere Nutzung.
Das Vorgehensmodell beschreibt den gesamten Weg und schafft die Grundlage für eine belastbare Umsetzung. Die detaillierte Automatisierung einzelner Arbeitsschritte gehört zur Leistung Prozessautomatisierung mit KI. Die technische Anbindung an ERP-, CRM-, DMS-, MES- oder andere Fachsysteme wird unter Integration von KI-Lösungen vertieft. Wird eine individuelle Anwendung benötigt, kann die Entwicklung mit VioLx anschließen. Qualifizierung, Nutzungsregeln und der sichere Umgang mit KI werden im Leistungsbereich KI verstehen und sicher einsetzen behandelt.